Dos and Don‘ts für ein erfolg­rei­ches neu­es Jahr 

Straße in Hongkong mit roten Lampions geschmückt und großen Sitzfiguren
Lee Tung Ave­nue geschmückt für das Jahr des Tigers

Vie­le Hong­kon­ger beher­zi­gen alte Tra­di­tio­nen, um ihren Erfolg und ihr Glück im Jahr des Tigers zu stei­gern. Das chi­ne­si­sche Neu­jahr beginnt 2022 am 1. Februar.

Das Neu­jahrs­fest zählt für Mil­li­ar­den von Men­schen in Chi­na und vie­len ande­ren Län­dern in Ost- und Süd­ost­asi­en zu den wich­tigs­ten Fei­er­ta­gen des Jah­res. Der Neu­jahrs­tag fällt auf den zwei­ten Neu­mond immer zwi­schen dem 21. Janu­ar und dem 21. Febru­ar. Der ers­te Tag der 16-tägi­gen Fest­zeit wird in Chi­na und Hong­kong tra­di­tio­nell mit der Fami­lie ver­bracht. Mit tief ver­an­ker­ten Ritua­len, die Glück und Wohl­stand brin­gen sollen.

Der Tiger gilt als mutig, ener­gisch und stark. Der Tiger ist das drit­te der chi­ne­si­schen Tier­kreis­zei­chen und folgt auf das Jahr des Büffels.

Glücks­re­geln im Jahr des Tigers 

Beschä­dig­te Gegen­stän­de ent­sor­gen!
Ange­schla­ge­nes Geschirr gegen Neu­es ein­tau­schen! Oder, auf jeden Fall aus dem Blick­feld räu­men!
Schar­fe Gegen­stän­de gut verstauen!

Neue Bücher ste­hen in west­li­chen Län­dern ten­den­zi­ell auf der Lis­te für das neue Jahr. In Chi­na hat das Wort Buch bei glei­cher Aus­spra­che eine unter­schied­li­che Defi­ni­ti­on. Es steht für „ver­lie­ren“ und das möch­te kei­ner gern. 

Ähn­li­ches gilt auch für Schu­he, denn die kan­to­ne­si­sche Aus­spra­che des Wor­tes ähnelt einem Seuf­zer und steht für schlecht. Des­halb wer­den wäh­rend des zwei­wö­chi­gen Neu­jahrs­fes­tes die­se Din­ge weder gekauft noch ver­schenkt. Um glück­lich und erfolg­reich ins Neue Jahr zu star­ten, wird sich also bes­ser mit neu­en Büchern und Schu­hen ein­ge­deckt – bevor das neue Jahr beginnt.

Das Leben entrümpeln

Aber bit­te vor dem chi­ne­si­schen Neu­jahrs­fest. Es ist die per­fek­te Gele­gen­heit sich von alten Gegen­stän­den zu befrei­en und für „Neu­es“ Platz zu schaf­fen. Die Böden fegen! Auch hier ist der rich­ti­ge Zeit­punkt wich­tig, denn es muss vor dem chi­ne­si­schen Neu­jahrs­fest gesche­hen. Sonst wird das gan­ze Glück weg­ge­fegt! Wer dann noch die Fens­ter öff­net, ver­ab­schie­det das alte Jahr mit einem tra­di­tio­nel­len Brauch und begrüßt das neue, mit fri­schem Wind!

Rot – die Far­be des Glücks

Rote Laternen hängen in der Lee Tung Avenue in Hongkong am Neujahrsfest im Jahr des Tigers
Rote Later­nen auf der Lee Tung Ave­nue sol­len Nian ver­trei­ben. Alle drei Fotos: Hong Kong Tou­rism Board 

Die Far­be Rot wird in der chi­ne­si­schen Kul­tur als Glücks­far­be ange­se­hen. Nian, ein Dämon, der der Legen­de nach in jedem Jahr am Mond­abend ein Dorf ter­ro­ri­sier­te, soll sich vor die­ser Far­be gefürch­tet haben. Seit­dem wer­den vie­le rote Deko­ra­tio­nen wie Later­nen, Fai Chun und Feu­er­werks­kör­per ver­wen­det, um die Krea­tur am chi­ne­si­schen Neu­jahrs­fest zu vertreiben. 

Eine beson­ders belieb­te Tra­di­ti­on ist das rote Glücks­pa­ket. Vor den Fei­er­ta­gen tau­schen vie­le Men­schen alte Geld­schei­ne in neue um und ste­cken sie in rote Pake­te. Die­se wer­den tra­di­tio­nell an Fami­lie, Freun­de, Kin­der und Ange­stell­te ver­teilt, um den­je­ni­gen, die jün­ger sind als man selbst, Glück, Freu­de und Ver­mö­gen zu bescheren.

Man­da­ri­nen, Oran­gen und Kum­quats schim­mern zwar eher oran­ge als rot, doch gel­ten sie als wah­re Glücks­brin­ger in der chi­ne­si­schen Geschich­te. Die gesun­den, run­den Zitrus­früch­te sym­bo­li­sie­ren Wohl­stand und Reich­tum und schmü­cken Haus- und Woh­nungs­tü­ren am chi­ne­si­schen Neu­jahrs­fest in Hongkong.

Kung Hei Fat Choy – ein fro­hes neu­es Jahr

wünscht per Video Dane Cheng, Direk­tor des Hong Kong Tou­rism Board aus Hongkong

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