Culture

3. Okto­ber – Kultrenntag

Der Tag der Deut­schen Ein­heit längst zum Kultrenn­tag avan­ciert sorg­te am 3. Okto­ber 2017 für einen Über­ra­schungs­sie­ger. Bes­ser hät­te das Ren­nen für „Match­win­ner“ nicht „galop­pie­ren“ können.

auf den letz­ten 100 Metern Matchwinner

Der Hengst mach­te sei­nem Namen alle Ehre und lös­te sich mit Jockey Andre­as Hel­fen­bein im Sat­tel sou­ve­rän auf der Ziel­ge­ra­den von den Favo­ri­ten ab. Er gewann den mit 75.000 Euro dotier­ten „pfer​de​wet​ten​.de – 27. Preis der Deut­schen Ein­heit“. Der Galop­per galt als chan­cen­reich gegen­über den Vor­jah­res­sie­gern, trotz­dem war der Sieg eine Überraschung.

Klaus All­ofs liebt den Pferdesport

In bes­ter Fei­er­tags­lau­ne war Ex-Fuß­ball­ma­na­ger Klaus All­ofs anzu­tref­fen, der hat­te „Potem­kin“ – das bes­te Pferd aus sei­nem Stall – in Ber­lin star­ten las­sen. Das Glück war ihm nicht hold, den Preis der deut­schen Ein­heit zum zwei­ten Mal zu holen. Klaus All­ofs ist seit sei­nem 18. Lebens­jahr Pfer­de­renn­be­sit­zer. Er ist dem Sport regel­recht ver­fal­len. Ande­re kauf­ten sich mit 18 das ers­te Auto – er das ers­te Pferd, so sein Statement. 

Hop­pe­gar­ten fei­ert den Kultrenn­tag mit viel Prominenz

Für den Renn­stall Hop­pe­gar­ten war der 3. Okto­ber in jeder Hin­sicht ein erfolg­rei­cher Tag. Vier Sie­ge von acht Ren­nen heims­ten die „Hop­pe­gär­te­ner“ ein, an die 13.000 Zuschau­er feu­er­ten die edlen Renn­pfer­de an und im exklu­si­ven Renn-Club war unter den 300 Gäs­ten viel Pro­mi­nenz aus Sport, Kul­tur und Poli­tik anwe­send. Es ist für Ber­lin ein Glück, dass Ger­hard Schö­ningh, seit eini­gen Jah­ren Besit­zer der schöns­ten und größ­ten Renn­bahn Deutsch­lands, die Tra­di­ti­on des deut­sche Ein­heit Prei­ses fort­führt. Die Renn­bahn Hop­pe­gar­ten fei­ert seit 27 Jah­ren als ein­zi­ge natio­na­le Sport­in­sti­tu­ti­on die­ses pres­ti­ge­träch­ti­ge Datum. Zigar­ren­papst Zino Davi­d­off hat­te 1991 – über die Freu­de der Wie­der­ver­ei­ni­gung – den Preis ins Leben geru­fen. Der Renn­tag avan­cier­te zu einem „place to be“.

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