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Pixel vs. Pinsel

Eine Hom­mage an sei­ne Hei­mat Syri­en und sei­ne Wahl­hei­mat Berlin

Saleh Azzawi neben seinem Bild "wahrzone", seine Eindrücke vom zerstörten Aleppo
Saleh Azz­a­wi neben sei­nem Bild “wahr­zo­ne”, sei­ne Ein­drü­cke vom zer­stör­ten Aleppo

Die farb­ge­wal­ti­gen Bil­der von Saleh Azz­a­wi sind mit viel Herz­blut gemalt. Der gelern­te Gra­phik­de­si­gner lebt seit Mit­te der 70er Jah­re in Ber­lin. Malen ist sei­ne abso­lu­te Lei­den­schaft. Sei­ne Expo­na­te schmück­ten bis vor kur­zem noch die Wän­de sei­ner Kreuz­ber­ger Dru­cke­rei. Jetzt stellt der in Syri­en gebo­re­ne Unter­neh­mer erst­ma­lig sei­ne Wer­ke im Ber­lin Capi­tal Club, dem exklu­si­ven pri­va­ten Busi­ness­club Ber­lins, aus. Er malt die Bil­der aus der Erin­ne­rung her­aus. Auf dem Bild „bridge on the euphrat“ hat Azz­a­wi die Brü­cke in ihrer gan­zen Schön­heit gemalt.

Nun liegt sie zer­stört im Wasser,

sagt Saleh traurig.

„wahr­zo­ne“ zeigt die Zer­stö­rung Alep­pos. “So blau wie hier auf den bei­den Ölbil­dern „rot und „licht“ ist der Him­mel nur in Syri­en”, erzählt er vol­ler Begeis­te­rung. Der Blick aus dem noblen Mem­bers­club auf den Gen­dar­men­markt inspi­rier­te ihn zu den Bil­dern „könig“ und „fried­rich­stadt“.

Pho­tos: Azz­a­wi, celesQue

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