Ein antima­gne­ti­sches Auto­ma­tik­werk – was für ein Kaliber

Es stand außer Fra­ge. Als Kan­di­dat Nr. 1 kam nur die Oris Aquis Date in Fra­ge. Sie ist die Iko­ne welt­weit unter den moder­nen Tau­cher­uhr Designs.

In die­ses Tau­cher­uhr­mo­dell bau­te Oris sein revo­lu­tio­nä­res Uhr­werk Calibre 400 ein. Das antima­gne­ti­sche Auto­ma­tik­werk mit fünf Tagen Gang­re­ser­ve und zehn­jäh­ri­ger Garan­tie.
Für Leu­te von heu­te konzipiert.

Robust, sty­lish, zuver­läs­sig und funktionsreich 

Die neue Aquis Date ange­trie­ben mit dem Calibre 400 unter­schei­det sich schon rein optisch durch aller­lei Merk­ma­le vom Standardmodel.

Das Datums­fens­ter ist grö­ßer, der Datums­reif schwarz statt weiß. Der gro­ße Saphir­glas­bo­den auf der Rück­sei­te lässt tief ins Uhr­werk bli­cken. Die Uhr ist nach wie vor was­ser­dicht bis 30 Bar /​300 M. Dar­un­ter steht auf dem blau­en Zif­fer­blatt „5 DAYS“. Spä­tes­tens jetzt ist klar, in die­sem Model ist das zuver­läs­si­ge Auto­ma­tik­werk Calibre 400 eingebaut.

Vie­le von uns besit­zen meh­re­re Uhren. Tra­gen daher nicht jeden Tag die­sel­be Uhr. Das Pro­blem mecha­ni­scher Uhren, sie blei­ben nach ein- zwei Tagen nicht tra­gen ein­fach ste­hen. Die­se Uhr mit der 5 Tage Gang­re­ser­ve muss erst nach, na…? Rich­tig! Nach 5 DAYS nicht tra­gen auf­ge­zo­gen werden.

Die Uhr hat sich zu einem Uni­sex-Modell ent­wi­ckelt. Sie wird von Män­nern als auch Frau­en getra­gen. Nicht nur zum Tau­chen! Sie ist wider­stands­fä­hig, zuver­läs­sig und hat vie­le Funk­tio­nen. Alles Vor­zü­ge auf die Uhren­lieb­ha­ber zählen.

Bis zur Pro­duk­ti­on des antima­gne­ti­schen Uhr­werks ver­gin­gen fünf Jahre

Eine Idee ist schnell gebo­ren. Doch, um ein antima­gne­ti­sches Uhr­werk zu pla­nen und zu ent­wi­ckeln waren zuvor noch eini­ge Fra­gen zu klären.

  • Was soll­te ein mecha­ni­sches Uhr­werk können?
  • Was könn­te man verbessern?
  • Wie einem grö­ße­ren Publi­kum zugäng­lich machen?
  • Wie den idea­len Preis kalkulieren?

Die­se Fra­gen sind damals wie heu­te immer noch die­sel­ben seit der Grün­dung des Unter­neh­mens 1904.
Calibre 400 ist ein kom­plett neu­es, von Oris intern ent­wi­ckel­tes Uhr­werk. Die Pla­nung für das Uhr­werk begann vor fünf Jahren.

Für Uhren­fir­men ist es immer eine Her­aus­for­de­rung ein Werk zu bau­en, dass kon­stant und zuver­läs­sig funktioniert.

Kon­zep­ti­on eines hoch­prä­zi­sen Uhr­werks mit smar­ten Materialien

Beat Fisch­li, COO von Oris kon­zi­pier­te mit sei­nem Team das Uhr­werk von Grund auf neu. Die Lösung: ein hoch­ef­fi­zi­en­tes und doch wider­stands­fä­hi­ges Uhr­werk zu konstruieren.

Um Ener­gie zu spa­ren und den Druck auf beweg­li­che Tei­le zu redu­zie­ren wur­de das Dreh­mo­ment in der Auf­zugs­fe­der redu­ziert. Den Rädern wur­de ein neu­es Design ver­passt, um die Effi­zi­enz des Räder­werks zu stei­gern. Calibre 400 nutzt 85 Pro­zent der Ener­gie vom Federhaus.

Die Erfah­rung zeig­te, dass meis­tens die Auf­zug­sys­te­me die Pro­ble­me auto­ma­ti­scher Uhr­wer­ke ver­ur­sa­chen. Nor­ma­ler­wei­se ist die Schwung­mas­se oder Rotor in einem Kugel­la­ger gela­gert und zieht beid­sei­tig auf. Das Oris-Team hat ein zuver­läs­si­ge­res Sys­tem ent­wi­ckelt, basie­rend auf einem Gleit­la­ger, das nur ein­sei­tig aufzieht.

Es ist viel ein­fa­cher auf­ge­baut und weni­ger ver­schleiß­an­fäl­lig. Die­ser Rotor ver­sorgt zwei Feder­häu­ser, wel­che die enor­me Gang­re­ser­ve von fünf Tagen des Calibre 400 speichern.

„Drei Tage sind zur Norm gewor­den, aber wir wollten’s noch bes­ser machen.” 

sagt Beat Fischli

Sie ent­wi­ckel­ten auch eine kom­plett neue Hem­mung. Wie macht man ein Uhr­werk antima­gne­tisch? Das Team um Beat ent­schied sich Sili­zi­um für Anker und Hem­mungs­rad zu ver­wen­den. Für die Ach­sen von Unruh, Anker und Hem­mungs­rad wähl­ten sie ande­re nicht eisen­hal­ti­ge Materialien.

Des Wei­te­ren wur­den etwa 30 ama­gne­ti­sche Legie­run­gen und nicht eisen­hal­ti­ge Kom­po­nen­ten ein­ge­setzt. Somit redu­ziert sich der Ein­fluss von Magne­tis­mus auf die Gang­ge­nau­ig­keit von Calibre 400 im Ver­gleich zu her­kömm­li­chen mecha­ni­schen Swiss Made Wer­ken um 90 Prozent.

„Es ist ein intel­li­gen­tes Kon­zept mit einer smar­ten Mate­ri­al­wahl, die ihm die antima­gne­ti­schen Eigen­schaf­ten verleiht“.

sagt Rolf Stu­der, Oris’Co-CEO

Gewünscht – ein lan­ges Leben

Das Leben einer mecha­ni­schen Uhr ist heut­zu­ta­ge sehr viel anspruchs­vol­ler als frü­her. Täg­lich lau­ern Gefah­ren in Form von Magnet­fel­dern, die dem Werk scha­den kön­nen. Magne­te sind prak­tisch über­all ver­baut. Sie sind in Com­pu­tern, Tele­fon­etuis, Air­bags, und, und, und zu fin­den. Die Lis­te der Gefah­ren­quel­len ist belie­big zu ver­län­gern, die uns im Leben stän­dig umschwirren.

Von einer teu­ren Uhr erwar­ten wir Lang­le­big­keit, weil wir sie uns aus­ge­sucht haben, schick fin­den und ein­fach ger­ne tra­gen. Heut­zu­ta­ge spielt auch noch die Nach­hal­tig­keit eine gro­ße Rol­le. Ein wei­te­rer Aspekt ist, dass Uhren nach wie vor ger­ne ver­erbt wer­den. Die Aquis Date Calibre 400 gibt es seit Novem­ber 2020. Da dau­ert es noch mit dem Ver­er­ben. Egal, jetzt wird sie erst ein­mal getra­gen, ob Sie tau­chen oder nicht.
Sie ist für Uhren­lieb­ha­ber von heu­te gemacht. 

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