Luxus Auto ein roter Ferrari
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Mit Luxus durch die Krise?

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Luxusgüter erfreuen sich wachsender Beliebtheit bei einer internationalen zahlungsfähigen Klientel. Entsprechend gefragt sind die Aktien von Herstellern. Auch hier hat sich die Corona-Krise bemerkbar gemacht – sowohl negativ als auch positiv.

Chancen und Risiken des Luxusgütermarktes

Corona hat auch den Aktienmarkt zum Teil schwer getroffen. Hohe Kursverluste in Februar und März 2020 sind an Anlegern nicht spurlos vorbeigegangen. Es stellt sich die Frage, wie das Luxus-Segment die Krise insgesamt verkraftet hat und welche Empfehlung aus professioneller Sicht Anlegern zu geben ist. Analytiker der Investmentgesellschaft Freedom Finance gewähren Investoren einen Blick hinter die Kulissen des Luxusgütermarktes und betrachten Chancen und Risiken des Marktes für Produkte, die keiner wirklich braucht, von denen viele jedoch träumen.

Luxusgüter werden Vor-Corona-Niveau erreichen

Der Aktienmarkt als Ganzes hat sich seit den ersten Monaten der Corona-Pandemie mit Schwankungen erholt und in weiten Bereichen erkennbar zugelegt. In den letzten zwei Jahrzehnten vor Corona ist der weltweite Umsatz mit Luxusgütern fast kontinuierlich signifikant gestiegen. 2019 lag das Marktvolumen bei 281 Mrd. Euro. Corona sorgte 2020 für einen deutlichen Einbruch von rund 23 Prozent. Aktuelle Prognosen legen jedoch nahe, dass eine befürchtete Talfahrt ausbleibt und das Marktsegment in 2021 wieder annähernd das Vor-Corona-Niveau erreichen wird.

Was die Hersteller betrifft, zeigt sich ein zweigeteiltes Bild. Einzelne Werte, insbesondere auf dem asiatischen Markt gefragte Luxuskonsumgüter, verzeichnen bis heute erkennbare Verluste, nicht zuletzt durch Mitnahmeeffekte. Zu den aktuellen Verlierern des Segments zählt auch der weltweite Branchenführer der Luxusgüterindustrie LVMH Moët Hennessy – Louis Vuitton SE. Regulatorische Eingriffe in den wichtigen chinesischen Markt zeigen hier deutliche Auswirkungen.

Es gibt auch Gewinner im Luxussegment

Über die gesamte Corona-Krise hinweg gab es jedoch auch Gewinner unter den Luxusgüterherstellern. Profitiert haben Unternehmen, die ihr Angebot online präsentieren konnten. Ein Beispiel für diese erfolgsrelevante Voraussetzung liefert das internationale E-Commerce-Unternehmen Farfetch, das weltweit online mit Designermode handelt. Sein Umsatz stieg im zweiten Quartal 2021 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um fast 50 % und bescherte Anlegern einen Aktiengewinn von 15 %.

Auch bekannte Größen der Automobilindustrie im Luxussegment, wie Ferrari, zeigen sich von Krisen offensichtlich unbeeindruckt. Die italienische Sportwagenschmiede verzeichnet aktuell wiederholt ein All-Time-High und wird auch in langfristigen Prognosen positiv bewertet.

Gleiche Gesetze für alle

Bei der Gesamtbetrachtung wird eines deutlich: Für das Luxusgütersegment gelten die gleichen Gesetze, die sich auch für alle anderen Marktsegmente bewahrheiten. Jede Entwicklung produziert Verlierer und Gewinner. Für Anleger bedeutet dies ein schwer kalkulierbares Risiko. Eine von Fachleuten ausgesprochene und von professionellen Anlegern überwiegend beherzigte Empfehlung ist deshalb das breit aufgestellte Investment.

„Anstatt in Einzelwerte zu investieren und so hohe Gewinnchancen mit hohem Verlustrisiko zu erkaufen, kann eine breite Streuung Verluste eines Werts durch Gewinne eines anderen kompensieren und dabei langfristig in der Summe eine lohnenswerte Rendite liefern“, erklärt Andrey Wolfsbein, Head of Sales der Investmentgesellschaft Freedom Finance Germany.

Dabei spielt eine Anlagestrategie auf Basis ausgewählter, aufeinander abgestimmter ETFs eine zentrale Rolle.

Ein Beispiel für ETFs im Luxusgütersegment ist der Ammundi S&P Global Luxury UCITS ETF. Als einer der führenden Asset Manager auf dem globalen Markt bildet Ammundi mit seinem ETF 80 der größten börsennotierten Unternehmen des Luxussegments ab. Selbst das Krisenjahr 2020 meisterte der synthetische Fonds mit einer Rendite von 24,7 Prozent. In der Fünfjahresbetrachtung beeindruckt er sogar mit einer Kursverdopplung, bei einer Gesamtkostenquote von nur 0,25 Prozent.

Luxusgüter bleiben auch in der Zukunft ein Privileg,

weiß Wolfsbein.

„Der Ferrari vor der Haustür kommt nur für wenige in Frage. Als Anteilseigner in den individuell passenden ETFs ist es aber auch mit begrenztem Budget möglich, vom Erfolg der Marke zu profitieren und sich langfristig seine finanziellen Träume zu verwirklichen. Wir beraten unsere Kunden gerne, wie eine solche Anlage aussehen kann.“

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