Kultrenntag mit Überraschungssieger

Besser hätte das Rennen für „Matchwinner“ nicht „galoppieren“ können.

 

auf den letzten 100 Metern Matchwinner

 

Der Hengst machte seinem Namen alle Ehre und löste sich mit Jockey Andreas Helfenbein im Sattel souverän auf der Zielgeraden von den Favoriten – und gewann den mit 75.000 Euro dotierten „pferdewetten.de  – 27. Preis der Deutschen Einheit“. Der Galopper galt als chancenreich gegenüber den Vorjahressiegern, trotzdem war der Sieg eine Überraschung.

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In bester Feiertagslaune war Ex-Fußballmanager Klaus Allofs anzutreffen, der hatte „Potemkin“ – das beste Pferd aus seinem Stall – in Berlin starten lassen. Das Glück war ihm nicht hold, den Preis der deutschen Einheit zum zweiten Mal zu holen. Klaus Allofs ist seit seinem 18. Lebensjahr Pferderennbesitzer. Er ist dem Sport regelrecht verfallen. Andere kauften sich mit 18 das erste Auto – er das erste Pferd, so sein Statement. Für den Rennstall Hoppegarten war der 3. Oktober in jeder Hinsicht ein erfolgreicher Tag. Vier Siege von acht Rennen heimsten die „Hoppegärtener“ ein, an die 13.000 Zuschauer feuerten die edlen Rennpferde an und im exklusiven Renn-Club war unter den 300 Gästen viel Prominenz aus Sport, Kultur und Politik anwesend. Es ist für Berlin ein Glück, dass Gerhard Schöningh, seit einigen Jahren Besitzer der schönsten und größten Rennbahn Deutschlands, die Tradition des deutsche Einheit Preises fortführt, die seit 27 Jahren als einzige nationale Sportinstitution dieses prestigeträchtige Datum feiert. Zigarrenpapst Zino Davidoff hatte 1991 – über die Freude der Wiedervereinigung – den Preis ins Leben gerufen. Der Renntag avancierte zu einem „place to be“.

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